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Kurzarbeit bleibt wichtiger Baustein beim Comeback der Wirtschaft

Kurzarbeit bleibt wichtiger Baustein beim Comeback der Wirtschaft

Reform der Kurzarbeit durch die Bundesregierung wird begrüßt

Die heute zwischen Sozialpartnern und Bundesregierung erzielte Einigung für eine Fortsetzung der Kurzarbeit wird von VP-Arbeitsmarktsprecher Harald Witwer ausdrücklich begrüßt: „Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in der Krise bewährt. Jetzt ist es an der Zeit, die Balance zwischen von der Krise nach wie vor stark betroffenen Betrieben und jenen, die vom Aufschwung bereits profitieren, zu finden. Das nun vorliegende Modell erfüllt diese Zielsetzung, weil der Weg in Richtung beschäftigungspolitischer Normalität klar vorgezeichnet ist“.

Auch die geplante Dauer der „Kurzarbeit V“ bis in den Sommer 2022 ist aus Sicht von Witwer vernünftig, weil damit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch für die Unternehmen Planungssicherheit besteht und im kommenden Jahr deutlicher absehbar sein wird, wie die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nachwirken.

Reguläre Beschäftigung hat Priorität

Witwer erinnert an das Faktum, dass derzeit in Vorarlberg immer noch 13.268 Beschäftigte zur Kurzarbeit angemeldet sind. Vor knapp einem Jahr, am 27. Mai 2020, lag der Höchststand bei 68.243 Personen. Viele der derzeit zur Kurzarbeit angemeldeten Menschen sind im Hotel- oder Gastgewerbe beschäftigt, zum Teil auch bei Reiseveranstaltern: „Hier müssen sich die von der Bundesregierung geplanten Öffnungsschritte rasch bemerkbar machen. Auch die wiedergewonnene Reisefreiheit auf europäischer Ebene sollte deutliche Effekte bei den regulären Beschäftigungsverhältnissen zeigen“, ist Witwer überzeugt.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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