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Arbeitsmarkt: Zurück zu alter Stärke

Arbeitsmarkt: Zurück zu alter Stärke

Keine Denkverbote wenn es darum geht, Menschen in Beschäftigung zu bringen

Die heute vom AMS-Vorarlberg veröffentlichten Zahlen zur aktuellen Situation am Vorarlberger Arbeitsmarkt sind für VP-Arbeitsmarktsprecher Harald Witwer Anlass, optimistisch in die Zukunft zu blicken: „Mich freut es sehr, dass sich die Beschäftigungssituation in Vorarlberg vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie so rasch und so umfassend erholt hat. Ein wichtiger Baustein war dabei die Joboffensive des Landes in Kooperation mit dem AMS, für die heuer 59 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das sind 11 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr!“

Keine Denkverbote!

Verwundert zeigt sich Witwer hingegen über die Kritik der SPÖ-Abgeordneten Manuela Auer an den Aussagen von Landeshauptmann Markus Wallner zum Arbeitslosengeld: „Die aktuell günstige Konjunktur ist eigentlich der Auftrag an die Politik, alle Möglichkeiten zu nutzen, um möglichst viele Menschen am Arbeitsmarkt dauerhaft unter zu bringen. Voraussetzung für diese Zielsetzung ist es, alle bestehenden Arbeitsmarktinstrumente zu hinterfragen und gegebenenfalls zu optimieren. Genau das haben Markus Wallner sowie AMS-Chef Johannes Kopf mit ihren Aussagen getan. Sie dafür zu kritisieren, halte ich für keine gute Idee“, so Witwer.

Jugendbeschäftigung entwickelt sich positiv

Besonders wichtig ist für Arbeitsmarktsprecher Witwer, dass im Zuge des Aufschwungs derzeit gerade jungen Menschen viele Möglichkeiten offenstehen und das Engagement der Unternehmen für die duale Ausbildung ungebrochen ist. „Ende Juli standen 419 Lehrstellensuchenden 981 offene Lehrstellen gegenüber. Dieser Überhang an Ausbildungsplätzen muss für uns auch Ansporn sein, möglichst viele junge Menschen für eine Lehrausbildung zu begeistern, beziehungsweise sie dafür auch entsprechend zu qualifizieren. Hier braucht es aus meiner Sicht einen Mix aus Anreizen, aber auch sanften Druck für all jene jungen Menschen, die sich dem Arbeitsmarkt entziehen wollen!“, so Witwer abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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