Vorarlbergs Forderung nach Attraktivierung des Lehramtsstudiums vor Umsetzung

Vorarlbergs Forderung nach Attraktivierung des Lehramtsstudiums vor Umsetzung

Landesstatthalterin Schöbi-Fink: Vorbereitungen an der PH Vorarlberg zur Umsetzung des verkürzten BA-Studiums ab 2023/24 laufen bereits

Bregenz (VLK) – Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink begrüßt die Ankündigung von Bildungsminister Martin Polaschek, dass die Pädagogischen Hochschulen die Umstellung des Lehramtsstudiums in der Primarstufe prüfen sollen: „Wir fordern seit Jahren eine Umstellung der Studienstruktur, sodass ein Bachelor in drei Jahren und ein Master berufsbegleitend in zwei Jahren absolviert werden kann.“ Dementsprechend freut sich Schöbi-Fink über die Mitteilung von Rektor Gernot Brauchle, dass die Pädagogische Hochschule Vorarlberg bereits in Vorbereitung ist und das neue Curriculum implementiert werden könne, sobald die gesetzlichen Regelungen auf Bundesebene getroffen werden und die Kommission zustimmt.

Das Lehramtsstudium umfasst derzeit für Primarstufe als auch Sekundarstufe vier Jahre Bachelor und dann für Volksschule mindestens ein, für alle anderen Schulformen in der Regel zwei Jahre Masterstudium. „In keinem anderen Studienfach dauert der Bachelor so lange wie beim Lehramtsstudium, wodurch viele Interessierte abgeschreckt werden“, betonte Landesstatthalterin Schöbi-Fink erneut gestern (Dienstag) bei einem Termin der Arbeitsgruppe „Pilot Vorarlberg“ gegenüber dem Bildungsministerium. „Vorarlberg ist bereit als Modellregion zur Verfügung zu stehen“, bekräftigte Schöbi-Fink. Sie bedankt sich bei Bildungsminister Polaschek und bei der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg unter der Leitung von Rektor Brauchle herzlich für die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit.


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