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Bildungspolitik: Pandemiebewältigung hat Priorität

Bildungspolitik: Pandemiebewältigung hat Priorität

Bildungspolitische Grundsatzdiskussionen sind derzeit nicht aktuell

Im Bildungspolitischen Ausschuss des Vorarlberger Landtags fand auf Antrag der NEOS eine Debatte über die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungspolitik des Landes statt: „Mich wundert der Zeitpunkt für diese Initiative. Nach zwei Jahren Pandemie kämpfen die Schulen immer noch damit, den Präsenzunterricht unter den gegebenen Umständen aufrecht zu erhalten. Unter diesen Umständen einen breiten Zukunftsprozess zu starten, halte ich für eine Zumutung für alle Betroffenen“, erläutert VP-Bildungssprecherin Veronika Marte die ablehnende Haltung ihrer Fraktion zu dieser Initiative. Aus ihrer Sicht erwarten sich Schüler:innen und Pädagog:innen an den Schulstandorten derzeit von der Politik vor allem konkrete Entlastungsmaßnahmen: „Der heute von den Regierungsfraktionen eingebrachte Antrag für ein kostenloses Psychotherapie-Angebot an Vorarlbergs Schulen ist ein solcher Baustein, der für Entlastung im System Schule sorgen wird. In der jetzigen Situation haben solche Maßnahmen für uns definitiv Priorität!“

Marte verweist zudem auf das Arbeitsprogramm der beiden Regierungsparteien, indem umfangreiche bildungspolitische Zielsetzungen für diese Legislaturperiode und darüber hinaus definiert sind: „Deshalb haben wir heute im Ausschuss eine Vorlage mehrheitlich verabschiedet, die die Bestrebungen der Landesregierung, wesentliche Empfehlungen des Forschungsprojekts „Schule der 10- bis 14-Jährigen“ umzusetzen, weiter unterstützt. Insofern braucht es derzeit keinen weiteren Grundsatzprozess. Es ist ein solides Gerüst an Zielsetzungen und Visionen vorhanden, das wir auch Schritt für Schritt umsetzen“, so Marte abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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