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Schule reagiert unmittelbar auf die gesellschaftlichen Realitäten im Klassenzimmer

Schule reagiert unmittelbar auf die gesellschaftlichen Realitäten im Klassenzimmer

Wichtige bildungspolitische Weichenstellung wird nun Realität

Die heute von Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink präsentierte Neuregelung der Ressourcen-Zuteilung und der administrativen Entlastung an den Vorarlberger Pflichtschulen ist für VP-Bildungssprecherin Veronika Marte eine kleine bildungspolitische Revolution: „Erstmals kann die jeweilige Schule auf das gesellschaftliche Umfeld, in das sie eingebettet ist, aktiv und unmittelbar reagieren. Diese Individualisierung der Ressourcenzuteilung ist eine bildungspolitische und gesellschaftliche Notwendigkeit. Denn es ist unbestritten, dass sich die Anforderungen an das „System Schule“ in den vergangenen Jahren massiv geändert haben“.

Die nun für die Ressourcenzuteilung gültigen Schlüsselkriterien:

  • Zahl der Schülerinnen und Schüler (Kopfquote)
  • Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler
  • sozioökonomischer Status (u.a. Migrationshintergrund, Sprachkenntnisse)
  • spezifisches Bildungsangebot an der Schule

sind für Marte pädagogisch nachvollziehbar: „Schule soll das Lernen der Kinder optimal unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass die Pädagoginnen und Pädagogen ressourcenmäßig in der Lage sind, individuell auf die besonderen Gegebenheiten in jeder Klasse einzugehen. Dafür schafft die neue Ressourcenzuteilung die administrativen Voraussetzungen.“ Wichtig ist für Marte auch, dass die Verteilung der Unterrichtstunden nach klar festgelegten Kriterien transparent und nachvollziehbar erfolgt: „Es wird zu Verschiebungen innerhalb und zwischen den einzelnen Schulstandorten kommen. Diese erfolgen allerdings nach klaren Regeln und mit der Zielsetzung, die notwendigen Ressourcen zielgenau der jeweiligen Schülerin/ dem jeweiligen Schüler zur Verfügung zu stellen. Die Alternative wäre die Gießkanne und die damit verbundene mangelnde Treffsicherheit, die in Zeiten des Lehrer:innenmangels die falsche Option darstellt!“

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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