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Wiederkehr-Vorschlag geht an der Schulrealität vorbei: Mehr Bürokratie für Lehrkräfte bedeutet weniger Unterricht und mehr Belastung!

Veröffentlichunsdatum
18 März, 2026
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Die ÖAAB-Lehrer Vorarlberg üben deutliche Kritik am Vorschlag von Bildungsminister Wiederkehr, erfahrene Lehrpersonen verstärkt für administrative Aufgaben im Rahmen eines „mittleren Managements“ einzusetzen. „Was hier als Entlastung dargestellt wird, ist in Wahrheit eine klare Mehrbelastung“, betont ÖAAB-Lehrer-Obfrau Barbara Röser. „Jede Stunde, die Lehrpersonen für Administration aufwenden, fehlt im Klassenzimmer – und genau dort werden sie dringend gebraucht.“

Auch Obfrau-Stellvertreter Stephan Obwegeser sieht die Entwicklung kritisch:

„Unsere Lehrerinnen und Lehrer arbeiten längst an der Belastungsgrenze. Zusätzliche Aufgaben verschärfen die Situation weiter, statt sie zu verbessern.“ Gleichzeitig drohe ein Qualitätsverlust im Unterricht: „Wenn Unterrichtsstunden durch Quer- oder Seiteneinsteiger ersetzt werden müssen, kann das langfristig nicht ohne Auswirkungen auf die Bildungsqualität bleiben“, so Obwegeser.

Für die ÖAAB-Lehrer ist klar: Der Vorschlag ist für Vorarlberg nicht sinnvoll. Statt bestehende Ressourcen umzuschichten, brauche es echte Entlastung. „Wenn Schulen mehr administrative Unterstützung brauchen, dann müssen zusätzliche Kräfte geschaffen werden – und nicht neue Aufgaben auf die Schultern der Lehrpersonen verteilt werden“, stellt Röser klar.

Die ÖAAB-Lehrer Vorarlberg fordern daher gezielte Investitionen in Unterstützungspersonal:

„Entlastung gelingt nur mit mehr Personal und klaren Strukturen – nicht mit noch mehr Bürokratie für Lehrkräfte“, so Obwegeser abschließend.

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