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Arbeitsmarkt: Welche Chancen bieten sich in der Krise?

Arbeitsmarkt: Welche Chancen bieten sich in der Krise?

Parteiübergreifende Anfrage der Abgeordneten Aydın und Witwer an LR Tittler eingebracht

Der Vorarlberger Arbeitsmarkt wurde von der COVID-19-Pandemie massiv getroffen. Nach Jahren der Rekordbeschäftigung schossen die Arbeitslosenzahlen in die Höhe. Mit 17.928 als arbeitslos gemeldeten Personen war der April 2020 ein historischer Höchststand. „In der Folge ist es in einem engen Schulterschluss von Sozialpartnern, AMS und Landesregierung gelungen, die Situation zuerst zu stabilisieren und in den vergangenen Monaten eine Trendwende einzuleiten, die uns alle die Hoffnung auf einen anhaltenden Aufschwung gibt“, erläutern die Arbeitsmarkt-SprecherInnen Vahide Aydın (Grüne) und Harald Witwer (Volkspartei).
„Wie die jüngsten Arbeitsmarktzahlen zeigen, haben sich die moderaten Beschäftigungszuwächse der letzten Wochen in Vorarlberg fortgesetzt. Jetzt geht es darum, die Trendwende in Richtung Aufschwung zu lenken“, betonten die beiden übereinstimmend und wollen nun in Form einer Landtagsanfrage an Landesrat Marco Tittler in Erfahrung bringen, wie die Landesregierung diesen Aufschwung unterstützen will.

Im wirtschaftlichen Fokus der Regierungsparteien stehen neben den Corona-Hilfsleistungen und dem Impulsprogramm auch die konsequente Weiterverfolgung jener zukunftsorientierten Programme, die die Regierung bereits vor der Pandemie verfolgt hatte.

Gezielte Unterstützung, Förderung und Weiterbildung

Vahide Aydın betont: „Einer der Schwerpunkte muss sein, Langzeitarbeitslose, frühe Bildungsabrecher:innen und benachteiligte Menschen darin zu unterstützen, einen guten Platz auf dem Arbeitsmarkt zu finden.“ Die Sozialen Unternehmen Vorarlberg und das Ausbildungszentrum Vorarlberg seien unverzichtbare Einrichtungen einer gerechten Arbeitsmarktpolitik, die es weiter auszubauen gilt.

Harald Witwer sieht eine wesentliche arbeitsmarktpolitische „Hausaufgabe“ darin, die Wirtschaft beim Hochfahren zu unterstützen und Impulse für Beschäftigung zu setzen und weiter nach Kräften in Bildung und Forschung zu investieren: „Gerade in der Krise ist es wichtig, in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Das erarbeitete Know-how von heute ist die Dividende von morgen“, ist Witwer überzeugt.

Aydın und Witwer sind insgesamt zuversichtlich, dass die Vorarlberger Wirtschaft gestärkt aus dieser globalen Krise kommen wird: „Wir glauben, dass die Arbeitnehmer:innen im Land die aktuellen Herausforderungen gut meistern werden und die Betriebe gut vorbereitet im sich anbahnenden Aufschwung durchstarten werden.“


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