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„Gezielt in Beschäftigung investieren“

„Gezielt in Beschäftigung investieren“

LAbg. Harald Witwer, Obmann des ÖAAB Vorarlberg, hofft auf eine rasche Entspannung am Arbeitsmarkt und begrüßt die begleitenden Vorarlberger Maßnahmen für den Aufschwung.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch den Vorarlberger Arbeitsmarkt noch fest im Griff. Zum Tag der Arbeit am 1. Mai zeigt sich der Vorarlberger ÖAAB-Obmann Harald Witwer aus mehreren Gründen optimistisch, dass sich die Lage in den kommenden Monaten, wenn auch langsam, wieder entspannen wird. „Durch die Kurzarbeit und weitere beschäftigungspolitische Maßnahmen für Unternehmen konnte im vergangenen Jahr eine Vielzahl der Arbeitnehmer ihre Jobs behalten. Dennoch braucht es gerade wenn der zu erhoffende Aufschwung wieder einsetzt, weitere Initiativen, um die Arbeitslosenquote nachhaltig weiter nach unten zu bringen und gezielt in Beschäftigung zu investieren.“ Witwer verweist insbesondere auf beträchtlich gestiegene Zahl an Langzeitarbeitslosen: „Hier brauchen wir innovative Modelle, die ersten und zweiten Arbeitsmarkt intelligent verknüpfen und so diesen Menschen neue Lebensperspektiven eröffnen!“

Maßnahmenpaket von Land und AMS

„Die Aufstockung des Budgets für arbeitsmarktpolitische Angebote um über 20% auf 59 Millionen Euro unterstreicht die enge Zusammenarbeit und den Einsatzwillen von Land und AMS“, so Witwer. „Gerade jetzt auch besonderes Augenmerk auf die Höherqualifizierung von Arbeitssuchenden zu legen, bringt für viele die Möglichkeit, rascher wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.“

Gezielte Förderungen der Landesregierung

Die von Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Marco Tittler heute in Aussicht gestellten Mittel für sechs bewährte beschäftigungspolitische Initiativen und Projekte in Vorarlberg, setzen laut dem ÖAAB-Obmann ebenfalls an richtigen Stellen an. „Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt sorgt für schwierige Situationen in den unterschiedlichsten Bereichen. Arbeitsstiftung 2000 Vorarlberg und „Dornbirner Jugendwerkstätten“, die Implacement Stiftung Vorarlberg FiT, und die Maßnahmen „Campus Metalltechnik 2021“, „Brücke zur Arbeit Unterland 2021“ und „Leuchtturm Bildungsabschluss“ leisten hier hervorragende Arbeit, um von Kündigungsmaßnahmen oder Arbeitslosigkeit betroffene Vorarlbergerinnen und Vorarlberger jeden Alters zu unterstützen. Gerade jene Initiativen, die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, sind für das Chancenland Vorarlberg besonders wichtig und wertvoll.“

Öffnung zeigt erste Wirkung

Dank der Öffnung in Vorarlberg sind bereits erste Beschäftigungszuwächse zu verzeichnen. „Es ist zu erwarten, dass diese Zuwächse in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlicher werden. Mit der österreichweiten Öffnung am 19. Mai werden viele Betriebe in Vorarlberg, die in der Modellregion noch geschlossen halten mussten, wieder aufmachen können“, zeigt sich Witwer erfreut. „Auch die Außengrenzen werden wieder aufgehen, wodurch sich hoffentlich auch der Tourismus wieder wird erholen können.“

„Wir wollen wieder arbeiten“

„Besonders entscheidend für eine nachhaltige Erholung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ist eine hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung“, ist der Vorarlberger ÖAAB-Obmann überzeugt. „Für die nächsten Wochen und Monate sind deutlich mehr Impfdosen angekündigt. Je mehr Menschen die Möglichkeit der Impfung wahrnehmen, desto rascher werden sich auch die Zahlen am Arbeitsmarkt erholen und auch die Situation am Arbeitsplatz selbst wird sich dadurch wieder deutlich entspannen.“

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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