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Arbeitsmarkt: Jetzt die Weichen für morgen stellen

Arbeitsmarkt: Jetzt die Weichen für morgen stellen

Volkspartei macht die Zukunft des Vorarlberger Arbeitsmarkts zum Thema der „Aktuellen Stunde“ im Landtag

Die heute vom AMS-Vorarlberg veröffentlichten Zahlen zur aktuellen Situation am Vorarlberger Arbeitsmarkt geben aus Sicht von VP-Arbeitsmarktsprecher Harald Witwer Anlass zu Optimismus: „Wir bleiben auf dem Pfad in Richtung Vorkrisenniveau. Was besonders hervorzuheben ist, sind die aktuell 5.055 offene Stellen. Diese hohe Personalnachfrage macht deutlich, dass die Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft schauen und eine hohe Bereitschaft für Investitionen gegeben ist!“

Arbeitsmarkt - das Thema in der kommenden Landtagssitzung

Ein vitaler Arbeitsmarkt sichert aus Sicht von Witwer Wohlstand und ist deshalb zentral für die Zukunft des Landes. „Nicht umsonst investieren Land Vorarlberg und AMS für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen heuer 59 Millionen Euro, um elf Millionen Euro mehr als im letzten Jahr.“ Um die Maßnahmen regional noch treffsicherer zu gestalten, plädiert der Arbeitsmarktsprecher der Vorarlberger Volkspartei dafür, über eine stärkere Verländerung der arbeitspolitischen Agenda nachzudenken: „Der diesbezügliche Vorstoß von Landeshauptmann Markus Wallner sollte auf allen Ebenen weiterverfolgt werden!“ Eine Idee, die auch in der Landtagssitzung am kommenden Mittwoch diskutiert werden wird: „Die „Aktuelle Stunde“ wird von der Volkspartei gestaltet werden und sie wird sich inhaltlich der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt widmen“, berichtet Witwer.

Reform des Arbeitslosengeldes

Für ÖAAB-Landesobmann Harald Witwer ist unbestritten, dass die künftigen Erfolge Vorarlberger Unternehmen eng mit der Verfügbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere von qualifizierten Fachkräften, verknüpft ist. „Sie sind die Wohlstandsdividende der kommenden Jahre. Insofern ist es extrem wichtig, dass der Vorarlberger Arbeitsmarkt alle vorhandenen Potenziale ausschöpft. So braucht es, um dem verstärkten Fachkräftemangel entgegenzuwirken, eine Reform des Arbeitsmarktes und des Arbeitslosengeldes!“ Witwer kann sich in diesem Zusammenhang auch ein degressives Modell vorstellen, das zusätzliche Anreize für uneingeschränkt arbeitsfähige Menschen in Richtung rasche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt setzt.

Modellregion für lebenslanges Lernen

Neben der Reform des Arbeitslosengeldes braucht es laut Harald Witwer zudem eine Aus- und Weiterbildungsoffensive. Ziel dieser Offensive muss es sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vorarlbergs Unternehmen noch mehr Möglichkeiten erhalten, sich weiterzubilden und somit ihre fachlichen Qualifikationen laufend erweitern. „Vorarlberg sollte sich längerfristig zu einer Modellregion für lebenslanges Lernen entwickeln“, definiert der ÖAAB-Landesobmann eine bildungspolitische Vision für die nächsten Jahre.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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