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„Gewinne gerecht aufteilen“

„Gewinne gerecht aufteilen“

LAbg. Veronika Marte, geschäftsführende Obfrau des ÖAAB Vorarlberg, betont mit Blick auf die Lohnverhandlungen, dass ein Schulterschluss von Wirtschaft und Arbeitnehmern jetzt das Gebot der Stunde sei.

„Trotz der Pandemie haben viele Unternehmen in Österreich im vergangenen Jahr deutliche Gewinnzuwächse verzeichnen können“, so Veronika Marte. „Die massiven Corona-Hilfen für Betriebe, Kurzarbeit und insbesondere treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass Österreichs Wirtschaft sich derart schnell von den Auswirkungen der Krise erholt. In Zeiten deutlich höherer Inflationsraten ist es eine absolut legitime Forderung, dass die Unternehmen ihre Angestellten gerade jetzt besser entlohnen und so auch ihre Wertschätzung zeigen“, ist die geschäftsführende Obfrau des ÖAAB Vorarlberg überzeugt.

Unternehmen, die gut durch die Krise gekommen sind, haben dies auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken: „Die Corona-Maßnahmen sind notwendig, können aber auch eine Belastung im Arbeitsalltag sein. Arbeitnehmer, die diese Maßnahmen mittragen und so die Zukunft des Betriebes abgesichert haben, sollen von den Unternehmen auch dafür belohnt werden. Wie die bereits abgeschlossenen Verhandlungen mit 3,55% in der Metallbranche und 2,8% plus Nachtzuschläge im Handel zeigen, sind hier durchaus Vereinbarungen möglich, die von beiden Seiten gemeinsam getragen werden. „Ich hoffe auf ähnlich konstruktive Ergebnisse bei den noch ausständigen Verhandlungen, unter anderem im Vorarlberger Sozial- und Gesundheitswesen.“

Wer arbeitet, muss davon leben können!

Auch in Hinblick auf die Entwicklung von Österreich und Vorarlberg als Wirtschaftsstandort seien höhere Löhne ein wichtiges Mittel, um Fachkräfte zu finden und zu halten. „Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt der Standort Vorarlberg auf den vorderen Plätzen. Aufgrund der weiter steigenden Lebenshaltungskosten, auch für Wohnen, Kinderbetreuung und die Grundversorgung, braucht es auch deutlich steigende Löhne. „Die Inflation liegt aktuell bei 3,7 Prozent in Vorarlberg. Das ist der höchste Wert seit 13 Jahren! Dieses Faktum kann nicht so einfach ignoriert werden. Denn, wer arbeitet, muss davon leben können! Ansonsten wird der Standort Vorarlberg für Fachkräfte an Attraktivität verlieren. Das würde auch den Unternehmen im Land nachhaltig schaden“, betont Veronika Marte abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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